Über den Verein

Vielleicht waren sich die Gründer des FC Germania Arzheim nicht darüber bewusst, welchen Stein sie lostreten würden, als sie sich 1911 in einem elterlichen Dachstübchen versammelten, um den Fußballverein ins Leben zu rufen.

Die Geschichte: Mehr als 100 Jahre Tradition!

Die Gründung

Mit der Gründung des Fußballvereins FC Germania Arzheim im Jahr 1911 wurde eine Institution geschaffen, die in Arzheim schon bald großen Anteil am Gemeindeleben hatte. Zwar gestaltete sich der Start für die Elf schwierig, denn man verlor das erste Spiel gegen den Fußballverein aus Vallendar mit 0:16. Doch schon 1912 trat die Mannschaft in den regulären Spielbetrieb des Westdeutschen Spielverbandes ein.

Ein neuer Sportplatz

Mitte der 20er Jahre konnte unser Verein schließlich auch einen eigenen Sportplatz vorweisen – der Sportplatz an der Korns Mühle. Hier wurde bis nach dem Ende des 2. Weltkrieges um die Meisterschaft gekämpft.

1949 zeigte sich mit der Errichtung des neuen Sportplatzes an der Arzheimer Schanze die tiefe Kameradschaft der Vereinsmitglieder. In Eigenregie und mit Unterstützung des Bauunternehmens Mogendorf & Segner wurde auf dem verwahrlosten Festungsgelände eine neue Sportstätte errichtet. Sie sollte Schauplatz der größten Erfolge des FCA werden.

Das Pappelstadion!

Nicht nur Fußball

Doch nicht nur Fußball wurde beim FCA gespielt, vor allem Tischtennis erfreute sich um 1960 zunehmender Beliebtheit. Allein in der Saison 1961 erreichten beide Herrenmannschaften ungeschlagen den Meistertitel, was zum Aufstieg in die 2. Rheinlandliga führte.

Später wurde die Abteilung in den Turnverein Arzheim übernommen.

Die unzähligen sportlichen Erfolge machen es 1966 schließlich nötig, ein eigenes Vereinsheim zu errichten. Durch die Arbeit vieler Freiwilliger konnte das Heim nach einem halben Jahr Bauzeit fertig gestellt werden. Arzheim zählte somit im Raum Koblenz zu den modernsten Clubs.

Die Qualitäten

Schon früh begriff man beim FC Arzheim, wo die Qualitäten eines „kleinen“ Ortsvereines liegen. Mit den zahlreichen Freundschaftsspielen unter anderem gegen eine Auswahl des Westdeutschen Rundfunks, gegen eine Auswahl aus dem Koblenzer Raum oder durch die Ausrichtung von kleinen und großen Turnieren, Sportwochenenden sowie die Einladung von Sportgrößen wie Hans-Peter Briegel steigerten die Verantwortlichen das Interesse in der Bevölkerung.

Starke Jugend

Zahlreiche Meistertitel sind Beweis genug für die exzellente Jugendarbeit im FC Germania Arzheim, der somit seit seiner Gründung vor fast 90 Jahren konstant gewachsen ist und seinen Mitgliedern Rückhalt, Kameradschaft und Teamgeist bot.

Im Jahr 2011 feierte der FC Germania Arzheim sein 100jähriges Vereinsjubiläum mit einem Festakt sowie einem Comedy-Abend mit einem Besuch von „Willi und Ernst“.

Der Vorstand

Das Pappelstadion

Die Heimat des FC Germania 1911 Arzheim ist das legendäre Pappelstadion an der Arzheimer Schanze. Hier wurden schon so einige Schlachten geschlagen.

Im Herbst 2018 wurde der Tennenplatz endlich durch einen modernen Kunstrasenplatz ersetzt.

Integration im FCA

Die wesentlich vom FC Arzheim und der Koordinationsstelle für Integrationsdienste/Flüchtlingshilfe der Malteser-Hilfsdienste geförderte FußballAG der Balthasar-Neumann Grundschule Pfaffendorfer Höhe wurde im Dezember 2018 Stadtmeister im Hallenfußball der Koblenzer Grundschulen! Ein Supererfolg für die Schule und unserem FC Arzheim!

In einer schwierigen Vorrundengruppe konnte man sich gegen starke Konkurrenz anderer Schulen klar behaupten und erreichte die Finalrunde gegen die Grundschulen Immendorf und Lay. Jeweils in den Schlusssekunden der Finalspiele gelangen dabei dann die viel umjubelten Siegtore und die Stadtmeisterschaft war perfekt!

Was im August 2017 eigentlich spontan begann, nämlich eine Zusammenarbeit mit der Schule im Fußball, fand nun mit der Fußballmeisterschaft einen vorläufigen Höhepunkt im Rahmen der Sportförderung und Integration von Flüchtlingskindern. „Schon ein pädagogisch spannendes und sportlich herausforderndes Projekt mit Kindern aus Afghanistan, Iran, Irak, Syrien, Kasachstan, Mongolei usw. Aber Sport und besonders der Fußball verbindet und die vielen unterschiedlichen ethnischen, religiösen und sonstigen verständigungshemmende Faktoren werden abgebaut“, so Uli Ludwig vom Fußballverband Rheinland.

Ein Beispiel das Schule machen sollte!

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